Monatsarchiv für Mai 2006

Die Wahrheit beginnt zu zweit

Donnerstag, den 25. Mai 2006

Jetzt erkenne ich unvollkommen,
dann aber werde ich durch und durch erkennen,
…so wie ich auch
durch und durch erkannt worden bin.
Jesu Botschaft vom Kreuz war schon damals den Juden, wie den Griechen „eine Torheit“ . Genau das ist es, was mich an Jesus berührt, dass er keine elitäre neue Wissenschaftstheorie aufgestellt hat, weil er schon immer die […]

…jetzt schauen wir in einen Spiegel

Mittwoch, den 24. Mai 2006

Jetzt schauen wir in einen Spiegel
Und sehen nur rätselhafte Umrisse,
Jetzt erkennen wir, wie Niklas Luhmann es ausdrückt, auf selbstreferentielle Art und Weise. Wir erkennen nur das, was der inneren Strukturiertheit unseres psychischen Systems (unseres Teiles vom Puzzle) entspricht. Wir sehen nur das, was zu unseren Erkenntniskategorien passt… halten eigentlich Nabelschau. Wir sind gefangen in dem, […]

Liebe und Erkenntnis (1.Kor.13)

Dienstag, den 23. Mai 2006

Denn Stückwerk ist unser Erkennen,
Stückwerk unser prophetisches Reden;
Wenn aber das Vollendete kommt,
vergeht alles Stückwerk. (…)
Jetzt schauen wir in einen Spiegel
Und sehen nur rätselhafte Umrisse,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen,
dann aber werde ich durch und durch erkennen,
so wie ich auch
durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese […]

“Gott ist tot!” und die geistliche Heimatlosigkeit des modernen Menschen

Samstag, den 20. Mai 2006

Nietzsches “Gott ist tot!” als Ausdruck einer verzweifelten Suche nach Gott?
In dem Aphorismus “Der tolle Mensch” veranschaulicht Nietzsche die Ursache der geistlichen Heimatlosigkeit der Menschen: die Trennung der Vernunft von ihrem Glaubensfundament, mit anderen Worten: die Tötung Gottes in einer Aufklärung, die den Glauben an einen letzten Erklärungsgrund per se ablehnt.
“Der tolle Mensch” veranschaulicht die […]

Leiterschaft

Freitag, den 12. Mai 2006

Angesichts aktueller Leiterschafts- und Aposteldiskussionen: hier mal eine Beschreibung und ein Erklärungsversuch des Phänomens der immer stärkeren Trennung zwischen Leitern und Gemeinde - aus teilweise trauriger Erfahrung beider Perspektiven: sowohl der des unverstandenen “Geleiteten” als auch der des Leiters, der alles gibt, und verzweifelt, weil er meint, dass er der einzige ist, der “durchzieht” mit […]

Gottes Auftrag für seine Gemeinde

Mittwoch, den 3. Mai 2006

“Die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, lautet: Wir sollen einander lieben. (…) Christus gab sein Leben für uns hin; daran haben wir erkannt, was Liebe ist.“(1.Joh.3, 11.16)
Gottes Auftrag für seine Gemeinde auf dieser Welt ist es, die Liebe, die radikale Hingabe, die er durch Jesus gezeigt hat, zu verkörpern. Diese Liebe lässt […]