Archiv der Kategorie 'Theologie'
Sonntag, den 2. Juli 2006
Heute mal ein Zitat zum Kommentieren für euch:
„Derjenige ist ein Narr, der die Allversöhnung predigt; derjenige ist ein Narr, der nicht an sie glaubt.“ (Karl Barth)
Wird, die Schöpfung mit all ihren Menschen, Tieren, Pflanzen und aller Materie nicht doch irgendwann ganz und gar versöhnt, vollständig erlöst? Hat Gott nicht selbst den Traum einer vollkommenen Versöhnung […]
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Dienstag, den 13. Juni 2006
Somit offenbart sich Gott im Buch Hiob, nicht als zwiegespaltener, schizophrener Gott, der uns zwar liebt, aber gleichzeitig auch das Gegenteil von Liebe, nämlich Herrschaft und Macht in sich trägt. Diese Dichotomie ist unzulässig und bleibt einer polarisierenden Betrachtungsweise verhaftet. Vielmehr wird diese Polarisierung dialektisch aufgelöst. „Gott ist Liebe“…nur Liebe und nur Liebe und nur […]
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Montag, den 12. Juni 2006
Gott antwortet auf die Grundsatzfrage nach der Erkenntnis Gottes selbst wieder durch Fragen: „Wer bist du, dass du meinen Plan anzweifelst, von Dingen redest, die du nicht verstehst? (…) Ich will dich fragen. Gib du mir Bescheid. Wo warst du denn, als ich die Erde machte? Wenn du es weißt, dann sage es mir doch!…“ […]
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Montag, den 12. Juni 2006
Hiob wehrt sich. Immer wieder fordert er die ganze Welt auf, doch als Bürgen und Zeugen für ihn einzutreten, seine Unschuld zu beweisen. Er klammert sich mit letzter Kraft an seine Freundschaft mit Gott.
Was ist die Basis für eine freundschaftliche Beziehung? Beiderseitige Kommunikation! Was ist die Grundlage der Möglichkeit von Kommunikation? Das Gegenüber genauso erkennen […]
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Sonntag, den 11. Juni 2006
Hiobs Freunde betonen immer wieder die Souveränität Gottes. Er ist mit unserer menschlichen Vernunft nicht erkennbar und lässt sich nicht erkennen. Demnach ist es egal, ob Hiob ein eigenes Rechts- und Unrechtsempfinden hat…das spielt keine Rolle, denn wir können nicht mit unserem eigenen Herzen und unserer Vernunft ein Urteil darüber fällen, ob wir unschuldig sind […]
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Samstag, den 10. Juni 2006
…aber schlägt Hiob mit seiner Überzeugung von der eigenen Unschuld nicht ein bißchen über die Stränge? Wie kann Hiob von sich behaupten, dass er unschuldig ist. Wie kann er sich erdreisten, zu beurteilen, wie Gott ihn sieht. Wie kann Hiob nur so stolz sein, dass er meint zu wissen, nach welchen Maßstäben Gott richtet. Woher […]
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Freitag, den 9. Juni 2006
Hiob setzt der falschen scheinheiligen Demut eine tiefe echte Demut entgegen, nämlich die Beziehung zu Gott und das Vertrauen auf Gottes Gerechtigkeit – jenseits vom Richten der Menschen. „Weshalb siehst du mich nicht mehr freundlich an und tust, als wäre ich dein Feind geworden?“(Hiob 14,24). Er klammert sich mit aller Kraft, die er noch hat, […]
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Donnerstag, den 8. Juni 2006
Hiob - depressiv bis hin zu ständigen Suizidgedanken, anklagend und zudem noch schwer von seiner körperlichen Krankheit und Geschwüren gezeichnet – sucht nach einer Erklärung seines Leides. Warum ging es ihm, „der Gott ernst nahm“ (Hiob 1,1), so schlecht? Warum geht es uns oft nicht gut, wenn wir versuchen, Gott so gut es geht nachzufolgen? […]
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Mittwoch, den 7. Juni 2006
Gerade lese ich seit langem mal wieder Hiob. Hiob zeigt, was Beziehung zu Gott wesentlich ausmacht: Ganz am Anfang freut sich Gott über Hiob. Er ist mit ihm befreundet, und steht zu ihm in einer Beziehung. Hiob wird beschrieben als „Vorbild an Rechtschaffenheit“ und jemand, der „Gott ernst nimmt“ und sich „von allem Bösen fernhält“(Hiob […]
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Donnerstag, den 25. Mai 2006
Jetzt erkenne ich unvollkommen,
dann aber werde ich durch und durch erkennen,
…so wie ich auch
durch und durch erkannt worden bin.
Jesu Botschaft vom Kreuz war schon damals den Juden, wie den Griechen „eine Torheit“ . Genau das ist es, was mich an Jesus berührt, dass er keine elitäre neue Wissenschaftstheorie aufgestellt hat, weil er schon immer die […]
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