Hiob 6: „Ich (er-)kenne Gott“

Hiob wehrt sich. Immer wieder fordert er die ganze Welt auf, doch als Bürgen und Zeugen für ihn einzutreten, seine Unschuld zu beweisen. Er klammert sich mit letzter Kraft an seine Freundschaft mit Gott.
Was ist die Basis für eine freundschaftliche Beziehung? Beiderseitige Kommunikation! Was ist die Grundlage der Möglichkeit von Kommunikation? Das Gegenüber genauso erkennen zu können, wie man selbst erkannt ist! Wenn ich Gott also nicht erkennen kann, sondern nur Gott mich erkennt, dann kann allenfalls eine One-Way-Kommunikation entstehen.

Hiob ist überzeugt davon, dass er von Gott erkannt ist und vor allem – im Gegensatz zu seinen Freuden – dass Gott sich ihm, als Freund zu erkennen gibt. Wenn da noch Sünde in seinem Leben wäre, dann würde Gott ihm das schon mitteilen. Er traut Gott zu, dass er sich ihm in nachvollziehbarer Art und Weise zu erkennen gibt. Er ist überzeugt davon, dass der Gott, der souverän und für uns unberechenbar ist, sich für ihn verbindlich einschätzbar und kontrollierbar macht.

Hiob hat die Sehnsucht Gottes nach einer Beziehung mit uns verstanden, er ist am Herzschlag Gottes dran und weiß, dass Gott uns in seine Augen schauen lassen will und in unsere Augen schauen…Er glaubt nicht der Lüge Satans, die Gott und Menschen durch Herrschaft trennen will. Hiob redet trotz seines Leides als einziger immer wieder mit Gott!

Eine Reaktion zu “Hiob 6: „Ich (er-)kenne Gott“”

  1. Dominic

    07 2001 24 archive inurl
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